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Stamp: "Schulfrieden im Parlament erarbeiten"

Posted by Administrator (admin) on 03.12.2010
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Joachim StampDer Lehrer-Verband "lehrer nrw" hat angekündigt, man werde die Bildungskonferenz der rot-grünen Minderheitsregierung verlassen. Das beweise, dass die derzeitige Schulpolitik von Frau Löhrmann zum Scheitern verurteilt ist, erklärt der Generalsekretär der FDP in NRW, Joachim Stamp. "Anstatt mit Betroffenen den offenen und unvoreingenommenen Dialog zu suchen und mit den Fraktionen über einen echten und dauerhaften Schulfrieden im Parlament zu verhandeln, veranstaltet Rot-Grün einen Alibi-Gipfel und pfuscht am Landtag vorbei", kritisiert Stamp.

Der Lehrerverband "lehrer nrw" steigt aus der Bildungskonferenz aus. "Nach der Auftaktveranstaltung am 23. September und mehreren Folgetreffen in Arbeitsgruppen müssen wir feststellen, dass die Bildungskonferenz eine höchst einseitige Veranstaltung ist, die rot-grüne Schulpolitik quasi außerparlamentarisch legitimieren soll. Dafür stehen wir nicht zur Verfügung, wohl aber für einen echten Dialog", erklärt die Vorsitzende, Brigitte Balbach.

Sie bezeichnete es als "schlechten Stil", dass Schulministerin Sylvia Löhrmann (Grüne) drei Tage vor dem Start der Bildungskonferenz, die Eckpunkte der Gemeinschaftsschule vorgestellt und damit Pflöcke eingeschlagen hat, bevor die vermeintlich ergebnisoffene Diskussion anlief.

Aus Sicht der Liberalen wird konstruktive Kritik in der so genannten Bildungskonferenz "an den Katzentisch verbannt", betont FDP-Generalsekretär Joachim Stamp. Zudem würden die Kommunen mit unausgegorenen Experimenten gegeneinander ausgespielt.

Stamp unterstrich, dass seine Partei vielmehr "einen langfristigen Schulfrieden" wolle, "damit die unselige Schulstrukturdebatte beendet werden kann". Es sei "an der Zeit, die Qualität des Unterrichts endlich in den Mittelpunkt zu rücken. Ein Schulfrieden kann aber nur im Parlament erreicht werden und nicht in Gremien von Löhrmanns Gnaden", so Stamp.

Last changed: 08.12.2010 at 21:23:54

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